Jan 182014
 

Nach einem bewegendem Sylvester-Ritual mit den Menschen, die wir in unserer Sylvester-Celebration 2013/1014 begleiten durften, gibt es die erste Nachlese aus der Stille-Gruppe, die ich

hier in Auszügen veröffentlichen möchte.(Wir fühlten uns am Ende wie eine  entstehende „Wahlfamilie……)

Liebe Familie,

Michael hatte mich noch aufgefordert, zu berichten, was nach dem Seminar so weiter passiert und da möchte ich ihm und Euch eine neue Erfahrung nicht vorenthalten. Wir hatten ja von den verschiedenen Störfaktoren gesprochen. Diese gibt es auch im Tanz.

Die Tanzfläche ist zu voll, ich zweifle an meiner Führungsqualität, die Partnerin macht immer die gleichen Fehler, beim letzten Mal hatte ich doch so einen schönen Fluss… Ihr wisst , wovon ich rede. Was Tänzer so richtig anfixed, sind die Flusserlebnisse, doch die kamen mir immer sehr überraschend und für mein Gefühl zu selten.

Nun  war letzte Woche drei Abende tanzen. Und wie ich da so tanze, frag ich mich, wie es wohl ist, das nicht-suchende Bewußtsein zu rufen. Da meditiere ich also auf der Tanzfläche vor mich hin und – plopp, da ist der Fluss. In dem Moment, wo ich mir des Flusses bewusst werde, muss ich sehr aufpassen, weil mein Reflex dann ist, ihn festhalten zu wollen – und das klappt nie. Also betreibe ich den ganzen Abend fleissig bewegte Meditation und beglücke mich und die Damen – einige waren wirklich ähnlich entzückt von unserem Tanz, wie ich selbst!

Und ich konnte es kaum glauben, das hat an allen drei Abenden funktioniert und auch dann, wenn es eigentlich recht unangenehme Störfaktoren gab. Jetzt bin ich neugierig, in welchem Kontext das noch so alles klappt. Ich bin auf lustvoll nichtsuchender Suche.

Ich habe schon herausgefunden, dass es (noch) nicht in jedem Zusammenhang funktioniert. Aber allein die Erfahrung, dass ich mich in den Tanzfluss meditieren kann, schafft mir so viel neue Freude im Leben! Vielen Dank Euch allen! Eine warme lange Umarmung jedem von Euch von

Thomas!

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