Nov 042013
 

Im Frühsommer 2013 bereiteten ­Wolfram Nolte und ich ein Interview mit dem Kulturphilosophen und ­Vordenker der Occupy-Bewegung Charles Eisenstein vor. Im Juni hatte ich dann die Gelegenheit, in Portalegre mit Charles direkt zu sprechen.

Unser Interview hier nun, wie es dann später in der Zeitschrift Oya erschien.

von Charles Eisenstein , Michael Plesse , Wolfram Nolte erschienen in oya 22/2013

Vom 14. bis zum 16. Juni trafen sich in Port­alegre in Portugal 300 Gäste aus Europa und Übersee, um mit den Einwohnern Möglichkeiten einer neuen Ökonomie zu erkunden, die für alle gut ist. Für das Treffen wurde der Begriff »Ajudada« gewählt, der eine alte portugiesische Praxis der gegenseitigen bäuerlichen Hilfe bezeichnet. Wie könnte eine zeitgemäße Ökonomie, die auf gemeinschaftlichen Werten und Beziehungen beruht, aussehen? Charles Eisenstein war Hauptredner bei diesem Treffen.

Charles, du bist durch deine Werke »Renaissance der Menschheit« und »Ökonomie der Verbundenheit« bekannt geworden. In beiden Büchern legst du den Schwerpunkt auf die Frage, wie wir uns wieder mit der Natur, miteinander und mit uns selbst verbinden können. Wiederverbindung scheint das zentrale Thema für dich zu sein – warum? Weiterlesen »