Zukunftssalons- Inspirationsräume für eine lebenswerte Zukunft ? Teil I

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Apr 242014
 

Zukunftssalons – Inspirationsräume für eine lebenswerte Zukunft ?
Für viele Menschen wird es immer klarer, das alte Bild der Welt und unser Weltbild wie wir es kannten, beginnt sich aufzulösen. Und mit ihm die kollektive Geschichte auf der unser Leben aufgebaut ist: Die Story eines hautverkapselten, verdichteten, von anderen getrennten Egos, das allein da steht sich beweisen muss, ein Selbstbild aufbaut und sich permanent in eine Welt des „immer weiter, schneller und mehr“ einfügt. Dieser Prozess, der mit Krisen und Umbrüchen im Leben vieler Menschen verbunden ist, können wir uns wie einen Sterbeprozess von einem alten Weltbild, einer alten Lebensform vorstellen. Weiterlesen »

Nicht- Suchen- Flow und die Stillegruppe Silvester 2013

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Jan 182014
 

Nach einem bewegendem Sylvester-Ritual mit den Menschen, die wir in unserer Sylvester-Celebration 2013/1014 begleiten durften, gibt es die erste Nachlese aus der Stille-Gruppe, die ich

hier in Auszügen veröffentlichen möchte.(Wir fühlten uns am Ende wie eine  entstehende „Wahlfamilie……)

Liebe Familie,

Michael hatte mich noch aufgefordert, zu berichten, was nach dem Seminar so weiter passiert und da möchte ich ihm und Euch eine neue Erfahrung nicht vorenthalten. Wir hatten ja von den verschiedenen Störfaktoren gesprochen. Diese gibt es auch im Tanz. Weiterlesen »

Farewell Margrit (Kennedy)!

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Jan 182014
 

Aus den tief inspirierenden Begegnungen mit Margrit Kennedy, mit der sich im letzten Jahr eine tiefe Seelenverbundenheit und Freundschaft entwickeln durfte, sind mir immer wieder Erlebnisse präsent, in denen ich die Einzigartigkeit ihres Wesens erfahren konnte. Und darin  besondere Qualitäten und Wesenszüge   dieser   großen charismatischen Pionierin  des neuen Paradigmas und eines neuen Kultur-, Gemeinschafts  und Geldverständnisses. Dabei  sind für mich 4 Aspekte  immer wieder berührend gewesen,  die ich nie vergessen werde. (Margrit verließ ihren Körper Ende 2013, am 28.12)
1.    Ihre Unerschrockenheit und ihren unbeirrbaren Mut, auf so  vielen Ebenen ihre Ideen, Unternehmungen und Projekte für eine humane, lebenswerte Welt kontinuierlich nach vorne, ins Leben  ,in die Welt, zu den Menschen zu bringen .Ihre Geduld, ihren „längeren Atem“, ihre Kreativität ,immer wieder unkonventionelle Lösungen anzubieten.

2.Ihre Fähigkeit zur Freude: Sich immer wieder an den schönen Dingen (auch den kleinen) des Lebens zu erfreuen-sie liebte die Vielfalt, den Tanz, Gesang, das Bunte im Leben ,die Farben, Formen, das „göttlich-schöne Design“.(Noch im Herbst letzten Jahres, als sie uns mit ihrem Mann Declan in Portugal, an der Westalgarve, besuchte, ließ sie es sich nicht nehmen, im Atlantik mit Freude zu schwimmen).
3. Ihr  Vertrauen: Sie schenkte Vertrauen und lie8 sich im Klima von vertrauensvollen Freundschaft mit Vertrauen und Zuwendung beschenken .Noch in ihrer letzten Lebensphase, angesichts des nahenden Endes, sagte sie immer wieder: „Alles wird gut“….wahrlich eine große Geste von Gottesvertrauen, manche von uns würden auch sagen, ein tiefes Vertrauen in das Göttliche….
4 .Ihre Gabe des Sehens und der Liebe: Liebe Margrit, Du hattest nicht nur die Gabe eine lebenswerte Welt bereits jetzt zu sehen und zu ahnen, sondern sie auch sichtbar zu machen. Und dies mit Liebe zu tun: Du warst auch eine Liebende, und darin hatte deine Fähigkeit, in allem ein Geschenk zu sehen, viel  Raum. In Portalegre, in Portugal, bei einem großen Treffen der internationalem Zivilgesellschaft, die Dir immer ein besonderes Anliegen war, stand folgender Text im Mittelpunkt, der in deinem Geist verfasst war und  auch von Dir hätte sein können:
„We have all been given a gift, the gift of life-what we do with our lives is our gift back“ ( Zitiert in :www.Ajudada.pt)
Für mich war Margrit nicht nur eine Seelenverwandte und große, engagierte Pionierin des neuen Bewusstseins , sondern auch eine große Seele, eine große Inspiration für viele.
Ich bin unendlich dankbar, Dir, Margrit in dieser Fülle begegnet zu sein- Du wirst immer bei uns sein.
DANKE.

Nov 042013
 

Im Frühsommer 2013 bereiteten ­Wolfram Nolte und ich ein Interview mit dem Kulturphilosophen und ­Vordenker der Occupy-Bewegung Charles Eisenstein vor. Im Juni hatte ich dann die Gelegenheit, in Portalegre mit Charles direkt zu sprechen.

Unser Interview hier nun, wie es dann später in der Zeitschrift Oya erschien.

von Charles Eisenstein , Michael Plesse , Wolfram Nolte erschienen in oya 22/2013

Vom 14. bis zum 16. Juni trafen sich in Port­alegre in Portugal 300 Gäste aus Europa und Übersee, um mit den Einwohnern Möglichkeiten einer neuen Ökonomie zu erkunden, die für alle gut ist. Für das Treffen wurde der Begriff »Ajudada« gewählt, der eine alte portugiesische Praxis der gegenseitigen bäuerlichen Hilfe bezeichnet. Wie könnte eine zeitgemäße Ökonomie, die auf gemeinschaftlichen Werten und Beziehungen beruht, aussehen? Charles Eisenstein war Hauptredner bei diesem Treffen.

Charles, du bist durch deine Werke »Renaissance der Menschheit« und »Ökonomie der Verbundenheit« bekannt geworden. In beiden Büchern legst du den Schwerpunkt auf die Frage, wie wir uns wieder mit der Natur, miteinander und mit uns selbst verbinden können. Wiederverbindung scheint das zentrale Thema für dich zu sein – warum? Weiterlesen »

Aug 232013
 

Das erste Erd-Forum in einer grösseren Stadt in Portugal , fand im Rahmen des ajudada-events in Portalegre  im Juni 2013 statt. In einem grösserén Areal in der Stadt hatten wir die Gelegenheit mit 15 Teilnehmern , darunter auch die Ajudada-Initiatoren Filipa Pimentel (aus Portugal ) und Charles Eisenstein (USA) in einem Earth-Forum zusammenzukommen. Weiterlesen »

Aug 022013
 

Bei  Ajudada in Portugal – drei außergewöhnliche Tage in Portalegre (14.-16.6.2013)

Nachdem ich alle deutschen TransitionTown-Konferenzen seit deren Beginn in den letzten drei Jahren besucht hatte – sowohl als Teilnehmer, als auch als Referent und Workshop-Leiter – war ich sehr gespannt, mir die Zeit zu nehmen und diesen Juni einer Einladung nach Portalegre zu folgen. Weiterlesen »

Mai 282013
 

Im Seminarzentrum „Sampurna“ fand vom 23.-25.5. das erste internationale Männer-Symposium statt, zu dem mich Initiator und „Gastgeber“ Robert Fischer (CH) eingeladen hatte. Ein bunt gemischtes Feld junger bis älterer Männer aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, England,Spanien bis nach Polen und Russland waren zusammengekommen, um sich zu begegnen, zu vernetzen und auch der Frage nachzugehen, welchen Beitrag Männer heute zu einer lebenswerten Zukunft auf unserem Planeten geben können.
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Mai 082013
 

Atmosphärische Arbeit in Transformationsfeldern

In dem folgenden, überarbeiteten  Interview  gehe ich auf Fragen zum inneren und äußeren Wandel ein.
„Atmosphärische Arbeit“, so wie wir sie Insight-Out-Arbeit machen, meint die Auflösung von verdichteten und verhärteten Strukturen in unserem Bewusstsein, also eine Art Befreiung der Seele von allem zu Engem, Starrem und Erkaltetem. Wie die Auflösung von Kandis-Zuckerstücken in warmem Wasser.
Es geht also um ein Aufschmelzen- auch von kollektiven Überzeugungen und kulturellen Mustern, um eine Befreiung und Öffnung für die Weite und Tiefe des Lebens, des gefühlten Daseins als Teil des Lebens. Und damit geht meist  einher ein spürbarer „shift“-  ein Wandel im Klima, in der Atmosphäre einer Gruppe, eines sozialen Gewebes.

Dazu fielen mir die Worte des großen Denkers , Philosophen, Musikers und Sozialpioniers Albert Schweitzer ein.
Berühmt wurden seine Sätze wie folgender: „Ich bin Leben, umgeben von Leben, das leben will:“

Atmosphärische Arbeit
Wolfram Nolte sprach mit dem Bewusstseinslehrer und Mitinitiator der Kasseler Transition-Initiative Michael Plesse über ­inneren und äußeren Wandel.

von Michael Plesse, Wolfram Nolte erschienen in 20/2013. (Hier folgt die überarbeitete Version  vom Februar 2015)

Michael, du warst ursprünglich als ­Politologe tätig. Danach hast du 30 Jahre lang in der Erwachsenenbildung und als Bewusstseinslehrer gewirkt, dich also intensiv mit der inneren Entwicklung von Menschen beschäftigt. Dann hast du mit Freunden eine Retreat-Siedlung für Kreativität, Ökologie und Kulturarbeit in Portugal aufgebaut. Was hat dich zu diesem Schritt bewogen?

Mir wurde immer klarer, dass innerer und äußerer Wandel zusammen gehören. Wenn wir uns wirklich verändern wollen, müssen wir die Welt mitverändern. Wir müssen bei uns selbst anfangen, dann aber auch den Schritt zu einer gemeinsamen Veränderung machen, so dass eine neue Art von Zusammenleben entsteht, die mit Gemeinschaft zu tun hat. Nicht im Sinn der alten Familienstrukturen, sondern in einer viel freieren und kreativeren Form, die aber auch Verbindlichkeit, gemeinsame Projekte und Entwicklungsperspektiven einbezieht.

Du bist auch mehrere Jahre  in der Transition-Town-Bewegung aktiv gewesen … Wie hängt dieses Engagement mit deinem Interesse an innerer Entwicklung und Gemeinschaftsaufbau zusammen?

Der Klimawandel und das Ende des Ölzeitalters zwingen uns zu großen Veränderungen in gesellschaftlichem Maßstab. Wir dürfen uns nicht länger auf Gemeinschafts­experimente konzentrieren, die sich im ländlichen Raum abseits der urbanen Zivilisation abspielen. Wir brauchen neue bürgerschaftliche Konzepte und Projekte, die die Erfahrungen der Gemeinschaftsprojekte in größere Zusammenhänge übertragen.
Über einen australischen Freund kam ich mit der Transition-Bewegung in Kontakt. Das Konzept hat mich gleich überzeugt und inspiriert, weil es bei den Bedürfnissen der Beteiligten ansetzt und die Menschen ermächtigt, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. So entstehen neue Formen des Miteinanders – auch in der Stadt.

Wie kann so ein neues Miteinander in der täglichen politischen Arbeit wachsen?
Da können wir von Gemeinschaftsprojekten sowie von sozialen und spirituellen Netzwerken lernen. Es gibt eine Menge einfacher und unscheinbarer Werkzeuge, die die Zusammenarbeit im Geist eines neuen Miteinanders »unsichtbar« unterstützen.

Zum Beispiel?

Zunächst gilt es, bei Treffen eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle schon durch die Gestaltung des Raums körperlich, geistig und emotional wohlfühlen. Zu Beginn sollte ein Moment der Stille es allen ermöglichen, sich ganz auf dieses Zusammensein einzustellen. Ein Redekreis gibt dann jedem die Gelegenheit, sich persönlich mitzuteilen. So kann ein Raum der gemeinsamen Resonanz geschaffen werden. Durch das Vorlesen eines kurzen Gedichts oder eines Zitats, das Vorspielen eines Musikstücks oder Audio-Beitrags kann das gemeinsame Anliegen ins Zen­trum gerückt und spürbar gemacht werden. Wenn bei der hierauf folgenden Arbeit jemand die mentale Information nicht mehr aufnehmen kann, sollte sie oder er zu einem Moment des Innehaltens einladen, in dem nicht gesprochen wird. Danach fährt die Gruppe mit ihrer Arbeit entspannter fort.
Zum Abschluss empfiehlt es sich, die geleistete Arbeit in den größeren Zusammenhang des Wandels einzuordnen und sie so in ihrer Bedeutung zu würdigen. Außerdem sollten Personen, die sich besonders eingesetzt haben, anerkannt und gefeiert werden. Es ist wichtig, dass alle immer wieder die innere Berührung und das Getragensein von etwas Größerem spüren und wahrnehmen können.

Das klingt recht einfach. Ist es dennoch schwer umzusetzen? Was ist die Aufgabe der Gruppenleiter?
Es ist einfach, wenn man aufmerksam ist. Bei dieser Gestaltung von Arbeitsprozessen geht es darum, immer wieder zwischen innerer und äußerer Aufmerksamkeit zu wechseln.
Bei der Anwendung dieser Arbeit in zivilgesellschaftlichen Netzwerken sehen wir uns nicht als Gruppenleiter oder Therapeuten, sondern als Begleiter, Gastgeber und kreative Impulsgeber. Es geht um kunstvolle Bewusstseinsmodulationen einer neuen Art. Als Moderator von Bewusstseinsprozessen ist es wichtig, ganz mit der Gruppenseele verbunden und gleichzeitig Beobachter dieser Prozesse zu sein.
Ja, wir brauchen Pioniere, die Wärme in unsere Netzwerke und Handlungsfelder einbringen – kreativ, couragiert und mit viel Freude und Begeisterung. •

Michael Plesse (66) ist Politologe, Bewusstseinslehrer, Berater und Autor, Mitinitiator des Ausbildungsnetzes »Orgoville« und zusammen mit seiner Frau Begründer der Orgodynamik sowie Mitinitiator von »Transition-Town-Kassel«.

Dazu Quellen im Cyberspace:
www.michaelplesse.org
www.orgoville.de
www.inozi.net

www.ttkassel.de

Impulse für die Welt & die Seele
– Entdeckungen in Insight-Out und im Earth-Forum

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– Entdeckungen in Insight-Out und im Earth-Forum
Mrz 152013
 

In den letzten Monaten waren mehrere Ereignnisse wichtig, die  direkt mit unserem
Thema zu tun haben  -Im Sommer 2012 die Begegnungen, Gesprache und der Austausch mit Shelley Sacks, langjährige Mitarbeiterin von J.Beuys.Sie ist Begründerin des „Earth Forums“, und der „Social Sculpture Research Unit“ in Oxford und hat die „University of Trees “ (UoT) gegründet. Es entstand schnell  eine geistige Nähe, Verbundenheit im gemeinsamem  Anliegen, inneren und äusseren Wandel “ jenseits der Box“  zu verbinden. Weiterlesen »

Feb 012013
 

Was geschieht gerade weltweit zur Frage, wie wir inneren und äusseren Wandel verbinden können?

In den letzten Jahrzehnten hat sich eine weltweite zivilgesellschaftliche Bewegung in allen Kontinenten gebildet, die im englischen den Namen „civil society“ trägt.
Zu ihr gehören Millionen von Nicht-regierungsorgansiationen (NGO´s), Basisinitiativen und bürgerschaftliche Projekte in allen Teilen der Erde.
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